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Pauline Beigel, Amelie Eulner, Rebecca Leiner, Lara Dürr, Paulina Oehrig und Studien-Dekan Prof. Dr. Andreas Beivers
Pauline Beigel, Amelie Eulner, Rebecca Leiner, Lara Dürr, Paulina Oehrig und Studien-Dekan Prof. Dr. Andreas Beivers

Blog-Eintrag -

Mehr Wirkung: Flyer zum Darmkrebsscreening von Hochschule Fresenius optimiert.

Kurz und komprimiert, Infografiken, Farbfotos und die Farbkombination aus Blau/Grün + Weiß - dann stößt ein Flyer zur Darmkrebsvorsorge auf mehr Akzeptanz.


In Deutschland stehen gesetzlich Versicherten ab 50 Jahren Möglichkeiten zur Prävention und Früherkennung von Darmkrebs zur Verfügung. Im Juli 2019 startete hierzu das Einladungsverfahren zum Darmkrebsscreening. Seitdem werden die anspruchsberechtigten Versicherten in Deutschland, persönlich per Brief angeschrieben und zur Darmkrebsvorsorge per Stuhltest oder Darmspiegelung eingeladen. Neben dem Anschreiben, findet der Empfänger auch einen Info-Folder im Umschlag. Diese Broschüre wurde vom IQWiG im Auftrag des GBA entwickelt und im Corporate Design des GBA umgesetzt.

"Aus unserer Sicht ist die inhaltliche und graphische Gestaltung der Broschüre nicht geeignet, um Menschen wirklich zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren", so Carsten Frederik Buchert von der Felix Burda Stiftung. "Vielmehr könnte der Leser dieser Broschüre die Vorsorge danach sogar in Frage stellen, da die persönlichen Vorteile und Chancen der Darmkrebsvorsorge nur schwer ersichtlich sind."

Die Felix Burda Stiftung möchte dies ändern und mehr Menschen über das Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge motivieren.
Aufgabe an die Studierenden der Hochschule Fresenius war es daher, aus psychologischer Sicht ein Konzept für eine Neu- oder Umgestaltung der bisher bestehenden Broschüre zu entwickeln, um mehr Menschen zu überzeugen, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. 

Die Studentinnen der Gesundheits-Psychologie Pauline Beigel, Lara Dürr, Amelie Eulner, Rebecca Leiner und Paulina Oehrig entwickelten einen Online-Test, der über 1.000 mal geklickt und 286 mal vollständig beantwortet wurde. Darin stellten sie dem aktuellen GBA-Flyer Alternativ-Entwürfe gegenüber, die sie u.a. nach dem Kohärenzprinzip, dem Multimediaprinzip und dem Segmentierungsprinzip, sowie auf Basis der Farbpsychologie entworfen haben.  

Allein das von ihnen gestaltete Inhaltsverzeichnis der Broschüre, erreichte mehr als das vierfache an Zustimmung, als das Inhaltsverzeichnis des aktuellen GBA-Flyers. 

Das Fazit fällt daher eindeutig aus: 

„Wir empfehlen eine Reduktion der Informationen, sowie eine anschauliche Darstellung über Tabellen, Grafiken und Bilder", so die  Studiengruppe. Zudem würden Fotografien den aktuell verwendeten Zeichnungen vorgezogen. Und die Farbe Grün solle gegenüber dem bisher verwendeten Orange eingesetzt werden. 

Die Studentinnen betrachteten auch den Brief-Umschlag als Möglichkeit, das Mailing positiv zu beeinflussen. Die Umfrageergebnisse hierzu, lassen aber - wider Erwarten - keine Ableitung einer speziellen Handlungsempfehlung zu. 

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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit smarten Event-Tools und Gadgets bringt die Stiftung die Darmkrebs-Prävention zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und allein über 150.000 User pro Jahr testen online ihr persönliches Risiko mit dem Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung und Bildung. Sie engagiert sich im Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und im wissenschaftlichen Beirat des Krebsinformationsdienstes.
www.felix-burda-stiftung.de

Pressekontakte

Carsten Frederik Buchert

Carsten Frederik Buchert

Pressekontakt Director Marketing & Communications Felix Burda Stiftung 089-92502710

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