Pressemitteilung -
Darmkrebsmonat März: Die Schwarzwaldklinik informiert über Präventionsmöglichkeiten
Neue Aufklärungskampagne der Felix Burda Stiftung setzt zum 25 jährigen Jubiläum des Aktionsmonats auf Vertrauen in die Kult-Serie
München, 17. Februar 2026 – Unter dem Motto „Die Schwarzwaldklinik informiert“ räumt die Felix Burda Stiftung im diesjährigen Darmkrebsmonat März mit Mythen und Vorurteilen gegenüber Darmkrebsvorsorge und Prävention auf. Die bundesweite Aufklärungskampagne mit Titelmelodie und Originalszenen der 80er Jahre Serie „Die Schwarzwaldklinik“ wurde von Serviceplan BOOSTing Health entwickelt und der Produktion DogEar Films umgesetzt. Die Schauspielerin Barbara Wussow und Testimonial Sky du Mont unterstützen mit ihren prominenten Stimmen.
Aktuelle Daten belegen erhebliche Vorbehalte gegenüber dem Gesundheitssystem in Deutschland: Laut der BCN-Studie „Deutschland Puls“ vertrauen nur etwa 22 Prozent der Befragten dem Gesundheitssystem und nur 14 Prozent der Gesundheitspolitik. Dies geht einher mit einer niedrigen Zufriedenheit (20 Prozent) insgesamt – ein Umfeld, das Präventionsangebote besonders herausfordernd macht.
Gleichzeitig bietet Prävention die Chance, nicht nur Krankheiten zu verhindern, sondern auch Ressourcen und finanzielle Mittel einzusparen. 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen ließen sich durch Primärprävention verhindern, unter Berücksichtigung der Sekundärprävention (Vorsorge und Früherkennung) sogar 60 Prozent aller Krebstodesfälle. Die WHO hat daher zum Weltkrebstag 2026 den Europäischen Kodex gegen Krebs aktualisiert und 14 Empfehlungen für wirksame Krebsprävention explizit mit politischen Empfehlungen versehen.
Präventionsbotschaft trifft auf positive Erinnerungen
Zum 25. Jubiläum des bundesweiten Darmkrebsmonats März vertraut die Felix Burda Stiftung auf die emotionale Kraft der Kult-Serie „Die Schwarzwaldklinik“.
Die Awareness-Kampagne 2026 setzt gezielt auf positive Erinnerungen und echte nostalgische Bilder, um Gesundheitsbotschaften neu zu verankern.
Die Kernzielgruppe der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge sind Frauen und Männer ab 50 Jahren. Diese Generation ist mit der Serie „Die Schwarzwaldklinik“ aufgewachsen und saß wie die halbe Republik (Marktanteil bis zu 60%) damals samstags mit der Familie vor dem Fernseher, um Klausjürgen Wussow, Gaby Dohm und Sascha Hehn zu sehen. Die Stimmung war heiter, die Schwarzwaldklinik eine seriöse Institution und deren Ärzte Personen des unbedingten Vertrauens.
Die ikonische Titelmelodie, der Schriftzug im goldenen Rahmen und die Bilder des Klinikgebäudes im Glottertal schaffen Aufmerksamkeit und wecken positive Erinnerungen bei den heutigen Anspruchsberechtigten.
„Diese Kampagne trifft ins Herz der Zielgruppe und holt sie emotional in ihrer Kindheit und frühen Jugend ab, als „die Welt noch in Ordnung“ war. Die Idee, die Erkenntnisse von heute mit den Bildern von damals zu erzählen, hat mich als „Schwarzwaldklinik“-Fan sofort begeistert“, freut sich Prof. Dr. med. Heidrun M. Thaiss, Executive Director Medicine & Science, über das Kampagnenkonzept von Serviceplan BOOSTing Health.
In acht TV-Spots werden Mythen und Klischees mit der Stimme von Schauspieler Sky du Mont in Frage gestellt und mit Originalsequenzen der Erfolgsserie humoristisch beantwortet, bevor Schauspielerin Barbara Wussow (Serienfigur „Schwester Elke“) im Voice Over mit seriösen Informationen und dem Appell, zum Arzt zu gehen, endet.
So werden u.a. die Fragen beantwortet, ob man zur Vorsorge gehen sollte, obwohl man sich gesund fühlt; ob eine Darmspiegelung schmerzhaft ist; wie man das Krebsrisiko senkt und welche Vorsorge es gegen Krebs gibt.
Darmkrebs in Deutschland
Darmkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung (hinter Brustkrebs) und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung (hinter Prostata- und Lungenkrebs).
Etwa jede neunte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) bzw. Mastdarm (Rektum).
Jährlich erkranken rund 55.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs.
Rund 22.000 Menschen sterben jedes Jahr an dieser Krebserkrankung.
Zur Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich versicherte Frauen und Männer ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie). Dabei können gegebenenfalls Darmpolypen entfernt werden, die sich zu Krebs entwickeln können. Bei unauffälligem Befund kann nach 10 Jahren eine Wiederholungskoloskopie erfolgen. Alternativ zur Koloskopie kann ab dem Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre ein immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl (iFOBT bzw. FIT-Test) durchgeführt werden. Ist dieser auffällig, wird eine Koloskopie zur Abklärung empfohlen. Für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko gelten spezifische Empfehlungen.
CREDITS
FELIX BURDA STIFTUNG
Verantwortlich: Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications
Projektleitung: Adriana Seefried, Referentin Public Affairs & Communications
Gesamtleitung: Prof. Heidrun Thaiss, Dr. Sabine Markmiller
SPRECHER
Barbara Wussow
Sky du Mont
AGENTUR
SERVICEPLAN BOOSTING HEALTH
General Manager: Matthias Jester-Pfadt
Creative Consultant: Mike Rogers
Junior AD: Lea Tesfaye
Account Director: Julian Brandt
PRODUKTION
DOGEAR FILMS
Head of Postproduction: Mirko Hampel
Director: Eike Schulz
Executive Producer: Roman Prochnow
Editor: Simon Reichel
LIZENZEN
Wir danken für die freundliche Unterstützung:
Serie “Die Schwarzwaldklinik”: ZDF Studios
Titelmelodie: Wolfgang Hammerschmid, Sony Music, Hanseatic Musikverlag
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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar (†) und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit ihrer politischen Arbeit konnte die Felix Burda Stiftung bereits zahlreiche Verbesserungen für die Darmkrebsprävention im deutschen Gesundheitssystem erreichen. Die Stiftung macht zudem auf weitere Themen zur Krankheitsprävention aufmerksam und fördert die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung.
Die Stiftung generiert mit jährlichen, konzertierten und vielfach ausgezeichneten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Zudem bringt sie die Vorsorge mit smarten Event-Tools und Gadgets zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge live und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheitsapp alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und das persönliche Risiko ermittelt online der Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist u.a. Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).