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Erfolgsmodell für die Vorsorge: Darmkrebsmonat März steigert Nachfrage
Sowohl Ärzte als auch Websites und Info-Hotlines verzeichnen höheres Interesse an der Darmkrebsvorsorge im Aktionsmonat
Wenn die Felix Burda Stiftung im Darmkrebsmonat März mit ihren jährlichen Kampagnen für Aufmerksamkeit sorgt, steigt nicht nur die Anzahl der bundesweiten Presseberichte und lokalen Info-Aktionen. Auch die Terminbuchungen bei Magen-Darm-Ärzten und der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) verzeichnen dann ein hohes Anfragevolumen.
Wie bereits in den Vorjahren lag Darmkrebs 2025 sowohl bei Männern nach Prostatakrebs als auch bei Frauen nach Brustkrebs auf Platz 2 der am häufigsten angefragten Krebsarten. Insgesamt beantwortete der Krebsinformationsdienst im vergangenen Jahr 1.527 individuelle Anfragen speziell zum Thema Darmkrebs. Männer fragten übrigens doppelt so häufig zu Darmkrebs an wie Frauen!
Auch im Internet zählt Darmkrebs zu den besonders stark nachgefragten Themen: Mit über 440.000 Aufrufen auf www.krebsinformationsdienst.de belegten die Informationsseiten zu Darmkrebs im Jahr 2025 Platz vier – hinter Brustkrebs, Prostatakrebs und Gebärmutterhalskrebs. In der Auswertung speziell nur der Darmkrebsseiten war der „Darmkrebsmonat März“ mit rund 57.000 Aufrufen der zweitstärkste Monat im Jahresverlauf.
Mit 88.000 Aufrufen im März 2025 verzeichnen auch die beiden Websites der Münchner Stiftung (felix-burda-stiftung.de und darmkrebs.de) im Aktionsmonat eine verstärkte Nachfrage. Insbesondere wird hier nach den Themen Polypenentfernung, Symptomen, familiärem Risiko und der Vorbereitung auf die Vorsorgekoloskopie gesucht.
Von der positiven Wirkung der Werbe- und PR-Aktivitäten zum Darmkrebsmonat März ist auch der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen in Deutschland (bng e.V.) überzeugt: Laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) sind die meisten Zuwächse bei den Vorsorgekoloskopien im 1. und 2. Quartal zu verzeichnen. Im Jahr 2024 im 1. Quartal +29,9 Prozent und im 2. Quartal +25,5 Prozent gegenüber 15,5 Prozent im dritten und 9,2 Prozent im vierten Quartal. Bng-Vorstand Dr. Ulrich Tappe sieht diese Entwicklung vornehmlich durch die Kampagnen getriggert, die seitens der Felix Burda Stiftung bereits Mitte Februar zum Aktionsmonat März gestartet werden.
Der Darmkrebsmonat März – erstmals im Jahr 2002 von Felix Burda Stiftung, Deutscher Krebshilfe, Deutscher Krebsgesellschaft, Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV), Stiftung LebensBlicke und Gastro-Liga ausgerufen – ist auch im 25. Jubiläumsjahr ein kommunikatives Erfolgsmodell für die Krebs-Prävention.
Beim Krebsinformationsdienst beantworten Ärztinnen und Ärzte alle Fragen zu Krebs am Telefon oder per E-Mail kostenlos. Die Informationen sind verständlich, aktuell, wissenschaftlich fundiert und qualitätsgesichert. Ein Angebot für alle Menschen mit Fragen zu Krebs.
Die über 1.300 niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte im Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng e.V.) führen über 600.000 Vorsorge-Darmspiegelungen pro Jahr durch.
Mit der Awarenesskampagne „Die Schwarzwaldklinik informiert“ räumt die Felix Burda Stiftung im diesjährigen Darmkrebsmonat März mit Mythen und Vorurteilen gegenüber der Darmkrebsvorsorge und der Prävention von Krebs auf.