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"Die Schwarzwaldklinik informiert" im Darmkrebsmonat März.

Blog-Eintrag -

Mythen humorvoll entkräftet: Kampagne „Die Schwarzwaldklinik informiert“ klärt über Prävention und Vorsorgemöglichkeiten auf

Mit der bekannten Titelmelodie und Originalszenen der 80er Jahre Kultserie „Die Schwarzwaldklinik“ weckt die Felix Burda Stiftung nostalgische Erinnerungen bei den heute 50 jährigen Versicherten.


Zunehmend mehr Menschen nehmen die Vorsorgekoloskopie in Anspruch. Nach neuesten Daten des Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) vom 16. Februar 2026, wurden insgesamt im 1. Halbjahr 2025 339 Tsd. Früherkennungskoloskopien durchgeführt. Dies sind +12 Tsd. (+3,6%) mehr als im 1. Halbjahr 2024.

Trotzdem gibt es aber immer noch Mythen und Vorurteile, die sich in manchen Köpfen halten.
Im Darmkrebsmonat März widmet sich die Stiftung daher diesen acht Klischees gegenüber der Darmkrebsvorsorge und der Krebs-Prävention und will die Anspruchsberechtigten mit Hilfe vertrauter Gesichter informieren und zum Arztbesuch motivieren:

1.„Sollte man zur Vorsorge, obwohl man sich gesund fühlt?"

Unbedingt! Das ist das generelle Prinzip der Vorsorge und Früherkennung, auch beim Darmkrebs. Denn dieser Krebs macht anfangs keine Beschwerden. Es können also bereits Vorstufen oder Krebs im frühen Stadium im Darm vorliegen und trotzdem spüren Sie nichts. Wenn Sie 50 Jahre alt sind und keine Symptome haben, ist dies also der ideale Zeitpunkt.


2."Krebs - Welche Vorsorge gibt es?"

Neben der Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren wird in Deutschland auch die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ab neun Jahren empfohlen, die zuverlässig vor Gebärmutterhalskrebs und weitere, durch Humane Papillomviren verursachte Krebserkrankungen schützt, bzw. das Risiko deutlich senkt, daran zu erkranken. Dies betrifft u.a. Analkrebs und Krebs im Mund-Rachenraum sowie Genitalwarzen.
Die Kosten der beiden Präventionsleistungen - Darmcheck und Impfung - werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.


3. "Ist eine Darmspiegelung schmerzhaft?"

Nein, keine Sorge. Vor der Untersuchung bekommen Sie eine leichte Sedierung, eine „Schlafspritze“. Die Darmspiegelung selbst verschlafen Sie dann also und Sie spüren während der Untersuchung nichts.

4. "Wird beim Darmcheck immer Krebs entdeckt?"

Nein. Nur in 1 Prozent der durchgeführten Vorsorge-Darmspiegelungen wird tatsächlich Krebs entdeckt.
Vorstufen werden aber sehr viel häufiger gefunden und sogleich entfernt: In 6 Prozent der Untersuchungen werden fortgeschrittene Adenome (direkte Vorformen von Krebs, sog. Präkanzerosen), in 19 Prozent nicht-fortgeschrittene Adenome und in 11 Prozent harmlose Polypen entdeckt. In 63 Prozent der Untersuchungen wird keine Auffälligkeit im Darm festgestellt. Für diese 63 Prozent der Patienten bedeutet die Darmspiegelung eine Bestätigung ihrer Gesundheit.
Alle anderen Patienten profitieren direkt von der Untersuchung, weil Krebs verhindert werden kann. Und selbst wenn Krebs entdeckt wird, befindet er sich bei der Vorsorge überwiegend in einem so frühen Stadium, dass er gut geheilt werden kann.


5. "Ist ein Darmcheck teuer?"

Ganz im Gegenteil: Kostenlos! Vorsorge-Darmspiegelung oder Stuhltest sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse ab dem Alter von 50 Jahren.


6. "Kann Darmkrebs früh erkannt werden?"

Allerdings. Schon die Vorstufen von Darmkrebs sind erkennbar. Wer mit 50 Jahren zur kostenfreien Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) geht, hat große Chancen, dass bereits Vorstufen von Darmkrebs entdeckt und entfernt werden können. Oder es kann Darmkrebs bereits in einem so frühen Stadium entdeckt werden, dass er gut behandelbar und in der Regel dann auch heilbar ist.


7. "Wie kann man das Krebsrisiko senken?"

Die Forschung ist sich einig: gesünder leben ist die beste Krebsvorsorge. Dazu gehört zum Beispiel nicht zu rauchen, sich gesund und ballaststoffreich zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen. Und mit einem gesunden Lebensstil kann man nicht nur Krebs vorbeugen, sondern auch anderen Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.


8. "Hilft Bewegung gegen Krebs?"

Studien beweisen: Bewegung senkt das Krebsrisiko. Jeder Schritt zählt.
Wer sich täglich bewegt, kann das individuelle Krebsrisiko senken. Insbesondere das Risiko für einige häufige Krebsarten wie Brustkrebs und Darmkrebs kann durch körperliche Aktivität um 20 bis 30 Prozent reduziert werden.
Aber keine Sorge: "Bewegung" muss nicht Leistungssport bedeuten. Auch spazieren gehen im Alltag oder Treppe statt Aufzug wirken sich positiv auf die körperliche Gesundheit aus. Selbst kurze Einheiten haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Daher ist jede Aktivität besser als keine Bewegung.

Mehr dazu auf https://www.felix-burda-stiftung.de/Die-Schwarzwaldklinik-informiert

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  • Szene aus der TV-Serie "Die Schwarzwaldklinik" für die Awarenesskampagne der Felix Burda Stiftung.
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  • Anzeige der Awarenesskampagne "Die Schwarzwaldklinik informiert" zum Darmkrebsmonat März 2026.
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  • Drei Anzeigenmotive aus der Awarenesskampagne der Felix Burda Stiftung zum Darmkrebsmonat März 2026
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  • Logo der Awarenesskampagne der Felix Burda Stiftung zum Darmkrebsmonat März 2026
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