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Elena Uhlig kämpft gegen Darmkrebs im Darmmodell der Felix Burda Stiftung.
Elena Uhlig kämpft gegen Darmkrebs im Darmmodell der Felix Burda Stiftung.

Pressemitteilung -

Felix Burda Award 2025: Schauspielerin Elena Uhlig moderiert die Gala für Darmkrebsvorsorge.

München, 1.4.2025 – Am 9. Mai 2025 verleiht die Felix Burda Stiftung zum 20. Mal die Felix Burda Awards. Die Münchner Stiftung zeichnet herausragendes Engagement und wegweisende Forschung im Bereich der Darmkrebsprävention aus. Erstmals wird der Gesundheitspreis am Abend des ersten YES!CON-Tages, Deutschlands größter Krebs-Convention, im Gasometer Berlin-Schöneberg inszeniert. Sechs Projekte wurden in zwei Kategorien nominiert. Entertainerin und Vorsorge-Profi Elena Uhlig führt durch die Preisverleihung.


Prävention verbindet uns.

Im Sommer 2024 entstand gemeinsam mit YesWeCan!Cer-Gründer Jörg Hoppe die Idee, die beiden Top Events YES!CON und Felix Burda Award zu verbinden. Als medial erfolgreichster Gesundheitspreis rollt der Felix Burda Award der Darmkrebs-Prävention den Roten Teppich aus, während die YES!CON als größte Krebs-Convention sich der Erkrankung widmet, informiert und Mut macht. Beide Organisationen kreieren eine Atmosphäre der Zuversicht und bieten volle Power gegen Krebs.

Elena Uhlig
, die den Felix Burda Award bereits im vergangenen Jahr als Laudatorin unterstützte, wird in diesem Jahr als Moderatorin durch den Abend führen. Die Entertainerin („Beziehungsstatus: erledigt!“) war aufgrund ihrer chronisch entzündlichen Darmerkrankung bereits drei Mal bei der Darmspiegelung und ließ sich Polypen (Vorstufen von Darmkrebs) entfernen. Aus dem Bewusstsein heraus, dass diese wichtige Untersuchung sie selbst vor Schlimmerem bewahrt hat, ließ sie ihre über 400.000 Follower auch im Januar dieses Jahres auf Instagram an der Vorbereitung zur Koloskopie teilhaben, nahm sie mit zur Ärztin und berichtete nach dem Aufwachen aus der Sedierung über die Ergebnisse.
Ein positives Vorbild für viele.

Medial erfolgreichster Gesundheitspreis in Deutschland.

Die Berichterstattung über den Felix Burda Award generiert mit rund 500 jährlichen Beiträgen eine Reichweite von rund 280 Mio. Kontakten und damit eine wichtige Awareness für die Prävention des zweithäufigsten Krebses in Deutschland. In den Kategorien "Engagement des Jahres" und "Medizin & Wissenschaft" hatten sich in diesem Jahr 30 Projekte aus Deutschland, Schweiz und Österreich beworben. Eine unabhängige Jury – ohne Stimmrecht der Felix Burda Stiftung – hat sechs von ihnen für den Felix Burda Award 2025 nominiert. Die Preisträger werden im Rahmen der Verleihungsgala am 9. Mai bekannt gegeben.

Die Nominierten in der Kategorie „Engagement des Jahres“:

„Ganzheitliche DarmGesundheit = Darmkrebsvorsorge – Prävention & Früherkennung durch Social Media & TV Aufklärung - Darmstories in Holy Sh*t bei RTL+ (mit Olivia Jones & RTL Deutschland & ITV Studios Germany)“
Dr. med. Nicole Steenfatt (Ganzheitliche DarmGesundheitspraxis Dr. Steenfatt)
Katja Klüting-Riße (ITV Studios Germany GmbH)
Pierre Mathias N’Goma (RTL Deutschland)
Olivia Jones (SCOOPCOM GmbH)

Dr. Nicole Steenfatt, Fachärztin für Gastroenterologie, stellt zusammen mit ihren Projektpartnern die Darmkrebsvorsorge auf vielfältige Weise in den Mittelpunkt. Zur Aufklärung entwickelte das Bewerberteam ein hoch professionelles und vielseitiges Maßnahmen-Portfolio. Inhalte zu Darmgesundheit, Darmkrebsvorsorge und -früherkennung wurden in lockerer und zugleich respektvoller Sprache aufbereitet und in einem Multi-Channel Ansatz gestreut. Beiträge dazu erschienen in Print-Magazinen, auf Social Media und in RTL-Fernsehsendungen. Besonderen Erfolg erzielte das RTL & ITV TV Format Holy Sh*t, in dem Entertainerin Olivia Jones mit ihrer eigenen Art dazu beiträgt, dem Thema Darmgesundheit eine humorvolle Note zu verleihen. Das Projekt platzierte das Thema Darmkrebs reichweitenstark in der Öffentlichkeit.


„Leben mit Lynch“
Simone Widhalm (Widhalm Gesundheitskommunikation)

Das Lynch-Syndrom ist das häufigste Tumorrisikosyndrom, eine erbliche Erkrankung, die das Risiko für bestimmte Krebsarten stark erhöht, darunter auch für Darmkrebs. Grundlage ist eine genetische Veränderung, die verhindert, dass Fehler in der DNA richtig repariert werden. Menschen mit Lynch-Syndrom sollten früher und regelmäßiger an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, als die Normalbevölkerung. Die meisten Betroffenen wissen allerdings nichts von ihrer Veranlagung und können somit auch nicht gezielt vorsorgen. Mit der leidenschaftlich geführten Kampagne „Leben mit Lynch“ hat es sich Simone Widhalm – Medizinerin und selbst Lynch-Patientin – zur Aufgabe gemacht, über das Syndrom öffentlichkeitswirksam aufzuklären. Dazu nutzt sie Social Media Plattformen, bringt Betroffene in einem Talkformat mit Experten zusammen, promoted das Thema zum LynchAwarenessDay und kapert den „Movember,“ um mit männlichen Betroffenen Aufmerksamkeit zu schaffen. Weiter vertritt sie das Lynch-Syndrom in medizinischen Leitlinienkommissionen. Mit ihrem persönlichen Engagement ist es ihr sogar gelungen, der diagnostischen Unterversorgung beim Lynch-Syndrom zu begegnen.


„Leicht gesagt und einfach gemacht – Vorsorge und Früherkennung von Darm- und Hautkrebs“
Friederike Kreuzwieser (Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.)
Prof. Dr. Tanja Segmüller (Hochschule für Gesundheit Bochum)
Annika Nietzio (Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein)
Gefördert von der Sozialstiftung NRW

Im Rahmen des Projekts stehen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder Lern-, Lese- und Verständnisschwierigkeiten, im Mittelpunkt. Oftmals haben davon betroffene Personen Schwierigkeiten, die üblichen Informationen zur Krebsvorsorge zu verstehen, zu beurteilen oder anzuwenden. Dabei nehmen gerade sie die Angebote der Krebsfrüherkennung deutlich seltener in Anspruch als der Bevölkerungsdurchschnitt. Die Bewerber haben daher Printprodukte und Videos in Leichter Sprache entwickelt. Die Initiatoren haben damit auf einen bislang völlig unzureichend gedeckten Bedarf in vorbildlicher Weise reagiert. Das Infomaterial stößt bereits jetzt auf reges Interesse - das Material wird auch Landeskrebsgesellschaften außerhalb Nordrhein-Westfalens zur Verfügung gestellt.


Die Nominierten in der Kategorie „Medizin & Wissenschaft“:

„Zeitliche Trends der alters- und stadienspezifischen Inzidenz kolorektaler Adenokarzinome in Deutschland“
Prof. Dr. Annika Waldmann (Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie)
Prof. Dr. Alexander Katalinic (Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie)
Pia Borchers (Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie)

2002 wurde die gesetzliche Vorsorge-Koloskopie in Deutschland eingeführt. Auf der Basis von Real-World-Daten hat die Arbeitsgruppe untersucht, wie sich die Darmkrebsinzidenz, stratifiziert nach Alter, Stadium und Tumorlokalisation, seither verändert hat. Die Analyse belegt, dass die Inzidenz in den Altersgruppen ab 55 Jahren zurückgegangen ist. Gleichzeitig konnte erstmals für Deutschland gezeigt werden, dass die Inzidenz bei jüngeren Erwachsenen ansteigt. Mit diesen und weiteren Ergebnissen stellt die Analyse eine hervorragende Grundlage dar, um das Programm zur Früherkennung zu verbessern und die Inzidenz sowie Mortalität des kolorektalen Karzinoms weiter zu senken.


„Deep Learning ermöglicht präzisere Prognose bei Darmkrebs“
Prof. Dr. med. Jakob Nikolas Kather (Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit, Technische Universität Dresden und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden; Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden / Heidelberg)
Prof. Dr. med. Daniel Truhn (Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Uniklinik RWTH Aachen)
Xiaofeng Jiang (Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit, Technische Universität Dresden und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden; Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Uniklinik RWTH Aachen)
PD Dr. med Sebastian Försch (Institut für Pathologie, Universitätsmedizin Mainz)

Gewebeschnitte von Darmkrebsproben enthalten wertvolle Informationen, um bei Patienten die Prognose abzuschätzen und Therapieentscheidungen zu treffen. Mit dem Projekt ist es Prof. Dr. Jakob Niklas Kather, Professor für Klinische Künstliche Intelligenz am Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit der TU Dresden, gelungen, eine Künstliche Intelligenz im Rahmen einer innovativen und methodisch sehr hochwertigen translationalen Studie zu trainieren und für die Interpretation solcher Gewebsschnitte heranzuziehen. Die Ergebnisse erlauben, eine Einteilung von Patienten in Risikogruppen und Aussagen zur Prognose zu treffen. Dies wiederum kann zu einer Individualisierung der Therapie und eine Verlängerung des Überlebens ermöglichen.


„Darmkrebs trotz Darmspiegelung: Untersuchung des Einflusses der Qualität der Früherkennungs-Koloskopie in Deutschland“
Dr. rer. nat. Sarina Schwarz (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS)
Prof. Dr. sc. hum. Ulrike Haug (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS)
Dr. rer. nat. Malte Braitmaier (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS)
PD Dr. med.
Christian Pox (St. Joseph-Stift Bremen)

Als Leiterin der Fachgruppe der Translationalen Krebsepidemiologie, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), hat Dr. Sarina Schwarz gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe in einer Studie einen Algorithmus entwickelt, um anhand von Krankenkassendaten die Qualität von Koloskopien in Deutschland zu bewerten. Als Maß dafür wurde die Polypen-Detektionsrate verwendet.

Dabei zeigte sich zum einen, dass Früherkennungskoloskopien in Deutschland nicht in einer einheitlichen Qualität erbracht werden. Anhand dieses Projekts konnte gezeigt werden, dass bereits eine Koloskopie mit niedriger Qualität das Darmkrebsrisiko senken kann, eine höhere Qualität das Risiko sogar deutlich weiter senkt.


Der Felix Burda Award 2025 wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von ihreApotheken.de, Olympus, Magen-Darm-Ärzte, Springer Medizin, Pfizer und FOCUS.

Lizenzfreies Bild- und Bewegtbildmaterial von der Verleihung sowie weiteres Pressematerial finden Sie nach der Veranstaltung am Morgen des 10. Mai 2025 ab 2.00 Uhr zum Download unter
Felix Burda Stiftung | Flickr

Sowie hier: Felix Burda Stiftung | Für ein Deutschland ohne Darmkrebs | Mynewsdesk

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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar (†) und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit ihrer politischen Arbeit konnte die Felix Burda Stiftung bereits zahlreiche Verbesserungen für die Darmkrebsprävention im deutschen Gesundheitssystem erreichen.
Die Stiftung generiert mit jährlichen, konzertierten und vielfach ausgezeichneten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Zudem bringt sie die Vorsorge mit smarten Event-Tools und Gadgets zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge live und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheitsapp alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und allein über 150.000 User pro Jahr testen online ihr persönliches Risiko mit dem Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung und Bildung.
www.felix-burda-stiftung.de

Kontakt

Carsten Frederik Buchert

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Pressekontakt Director Marketing & Communications Felix Burda Stiftung 089-92502710 Linkedin
Adriana Seefried

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Pressekontakt Referentin Public Affairs & Communications 089-9250 3178
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Elena Uhlig kämpft gegen Darmkrebs
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Felix Burda Award 2025

Felix Burda Award 2025

Termin 9. Mai 2025 17:30 – 10. Mai 2025 01:30

Ort Gasometer Berlin-Schöneberg